Anfang Februar meldeten ehemalige Mitarbeitende angebliche Missstände direkt an die Aufsichtsbehörde, ohne zuvor das Gespräch mit der Einrichtungsleitung zu suchen. Daraufhin untersagte die Regierung von Schwaben am 05.03.2026 der pädagogischen Leiterin aufgrund mutmaßlicher Kindeswohlgefährdung sofort die Tätigkeit. Die Mitarbeiterin wurde daraufhin umgehend freigestellt und ist seitdem nicht mehr in der Einrichtung tätig.
Eine von uns im März beauftragte externe Kinderschutzfachkraft stellte nach Prüfung fest, dass keine aktuelle Kindeswohlgefährdung vorlag. Die Vorwürfe konnten nicht eindeutig bestätigt werden, während die Maßnahme zu erheblicher Verunsicherung bei Kindern und Mitarbeitenden führte.
Am 17.04.2026 wurden, ohne behördliche Vorankündigung, die sechs Kinder durch das Kreisjugendamt aus der Einrichtung bzw. Schule genommen. Die Kinder wurden dadurch retraumatisiert. Zu den Vorwürfen äußern sich die Behörden wegen eines laufenden Rechtsstreits nicht. Ein Zusammenhang mit der christlichen Ausrichtung des Trägers wurde von den Behörden bisher nicht erwähnt. Die Kinder wurden anderweitig untergebracht.
Wir als Mission Freedom e. V. und als Gesellschafter von Himmelsstürmer Deutschland gGmbH bedauern die Entwicklungen sehr und prüfen zurzeit weitere Schritte.
Hamburg, den 02.05.2026